Photo: @pixelrabe

In den von Weinbergen gesäumten Hügeln von Toussaint, wo die Du Lacs ihre Ländereien regierten, wurde Aramis im Zeichen des Sommers geboren. Die Kindheit verbrachte er, umgeben von den dichten Wäldern der Umgebung, wohlbehütet auf der elterlichen Burg in Avallach. Gemeinsam mit seinem älteren Bruder Ramon und seinem Halbbruder Damien wuchs er heran, genoss eine exzellente, private Ausbildung und verinnerlichte den ehrwürdigen Kodex der Ritterlichkeit und den Glauben an die Herrin vom See.

Die Prüfungen eines Schildknappen bestand er in den Diensten des fahrenden Ritters Nathaniel Delacroix. Im Alter von 21 Jahren erhielt Aramis den Ritterschlag aus den Händen des Herzogs Raymund in Beauclair. Als fahrender Ritter sicherte er fortan die Grenzen von Toussaint und erfreute die Zuschauer bei Turnieren in Beauclair mit seiner Geschicklichkeit im Kampf.

Während seiner Zeit in der Grenzfeste Vedette, einem Ort von taktischen Auseinandersetzungen und strategischen Begegnungen, lernte Aramis den kampferprobten Henri Bernard kennen und schätzen. Dabei knüpfte er Verbindungen, die sein weiteres Leben prägen sollten.

Der Weg Aramis‘ führte ihn auch zur Annahme der Knappin Justine Véronique de Renarde, die er mit großem Stolz in den Ritterstand führte.

Doch die glorreichen Tage der Ritterlichkeit wurden von den Schatten des Thanedd-Aufstands überschattet. Freiwillig meldete sich Aramis zum Krieg, fand jedoch wenig von Ehre und Ruhm, sondern vielmehr Desillusionierung und Konflikte mit kaiserlichen Soldaten.

Das Schicksal schlug eine düstere Note an, als Aramis vom tragischen Tod seines Bruders Ramon erfuhr, der dem Biest von Beauclair zum Opfer fiel. Die Dunkelheit der Ereignisse führte Aramis zu einem schicksalhaften Duell mit Baron Pierrey Gérin-Lajoie, einem entfernten Verwandten, der Anspruch auf die Ländereien der Du Lac’s erhoben hatte. Inmitten dieser Prüfungen und der Suche nach Familienehre begegnete er nach vielen Jahren auch seinem älteren Halbbruder Damien wieder. Durch die Verdienste während der familiären Herausforderungen erkannte Aramis Damien, der sich nun Atheris von Toussaint nannte, offiziell als Mitglied der Familie du Lac an.

Als Belohnung für seine Tapferkeit erhielt Aramis die Ländereien der du Lacs von der Herzogin Anna Henrietta zugesprochen, jedoch blieb ihm der Titel des Grafen vorerst versagt. Einer alten Tradition in Toussaint folgend, entsandte die Herzogin Chevalier Aramis du Lac auf die Quest der „7 x 7 Heldentaten“, um den Titel des Grafen wieder zu verdienen und den Ruhm der Familie zu mehren.

Zitate von Chevalier Aramis du Lac über

– seine ehemalige Knappin:

„Justine Véronique de Renarde ist nicht nur meine Knappin gewesen, sondern eine leuchtende Flamme der Tugend und des Mutes. In ihren Augen sehe ich das Feuer, das den Pfad der Ritterlichkeit erhellt. Durch meine Führung und ihre Entschlossenheit wird sie einen unvergesslichen Platz in den Annalen der Ritter von Toussaint einnehmen.“

– die 7×7 Heldentaten:

„In der Quest der 7×7 Heldentaten finde ich nicht nur den Weg zum alten Titel des Grafen, sondern auch meine Bestimmung. Jeder Akt der Tapferkeit, der Gerechtigkeit und der Ehre ist ein Schritt, der die du Lacs erhebt. Durch diese Taten weben wir nicht nur die Geschichte unserer Familie, sondern tragen auch zur Blüte von Toussaint und seinem Ruhm bei.“

– Toussaint und das Kaiserreich Nilfgaard:

„Toussaint, eine Perle im Reich, beschützt durch die Schatten des Kaiserreichs Nilfgaard. Die Nähe zum Schwert der Eroberung mag gegeben sein, doch sie schenkt uns auch eine Oase des Friedens. Hier, zwischen den Reichen, erblüht unser Land durch das geschickte Spiel der politischen Schachzüge. Während die nördlichen Reiche im Schatten des Krieges verweilen, tanzt Toussaint in einem harmonischen Gleichgewicht.
Jedoch, mein Herz blutet bei den imperialen Ambitionen, die über die Grenzen hinausreichen. Aggressive Expansion ist nicht der Weg, Kultur sollte sich durch ihre Schönheit und Weisheit erheben, nicht durch das Schwert. Möge die Eleganz von Toussaint ein Beispiel dafür sein, dass sich die Kultur friedlich ausbreiten kann, und dass die Schätze, die wir hüten, durch den Glanz unserer Kunst und nicht durch Eroberung erstrahlen.“

-über den Krieg im Norden:

„In den eisigen Schatten des Krieges trat ich mit der Hoffnung auf Ruhm und Ehre. Doch was ich fand, war der brennende Himmel der Desillusion. Der Krieg, ein wahrer Schlächter der Träume, hinterließ die blutgetränkten Felder ohne den süßen Geschmack der Ritterlichkeit.“